6 Fragen – 6 Antworten

1.Wie sieht aus Ihrer Sicht die zukünftige Schullandschaft in Alpen aus?
Weniger Kinder und insbesondere der Elternwille entscheiden über die Zukunft der Alpener Schulen Der demografische Wandel wird die Situation an den Grundschulen noch stärker verändern. Die Sekundarschule ist gefährdet, wenn es den Verantwortlichen nicht gelingt die Anmeldezahlen drastisch zu erhöhen. Alleinstellungsmerkmal z. B. Technik
2.Wie sieht für Sie eine vernünftige Stadtplanung für Alpen aus?
Die aktuelle Stadtplanung sollte zwischen Alte Kirchstr. und Wallstr. erfolgen:
Wir verbessern die Parkplatzsituation, die Verkehrsführung, die Attraktivität,
die Einzelhandelssituation, binden die Kauftkraft. Wir brauchen nur den beschlossenen Bebauungsplan umsetzen. Lieber Parkbänke als unsinnige Parklplätze in der Haagstr.
3.Sollte Alpen neue Gewerbegebiete ausweisen, und wenn ja: wo?
Unser Planungsziel ist die gewerbliche Entwicklung östlich der B58 in Drüpt. Unter Berücksichtigung der landschaftsökologischen Gesichtspunkten könnte dort im Anschluss an die vorhandenen Gewerbeflächen zukunftsorientierte Gewerbeansiedlung stattfinden. Die Anbindung an das überregionale Verkehrswegenetz wäre optimal.
4.Was muss über den Bau eines Ärtzehauses hinaus in Alpen getan werden, um die ärztliche Versorgung im Ort sicherzustellen?
Neben den Allgemeinmedizinern müssten sich auch Fachärzte in Alpen ansiedeln. Sollte das Ärztehaus funktionieren, sollten durch Ortsteilvernetzung mittels Bürgerbus auch alle Bürger die medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können. Es sollte nicht vergessen werden, dass auch Ärzte und deren Vereinigungen Verantwortung tragen.
5.Thema Wirtschaftsförderung: Sollte Alpen an einer Marke arbeiten, etwa als Spargelort?
Dank Lemken, Norgren, Gardemann, Weißbacher u.a. ist Alpen eine Marke als Technikstandort. Die Wohnqualität, der Freizeitwert, besondere Produkte, die Anbindung an das europäische Verkehrswegenetz, die Vielfältigkeit unserer schönen Gemeinde und viele Talente warten auf Vermarktung. Alpen ist einfach einzigartig, man muss es nur wecken.
6.Sollte die Gemeinde daran arbeiten, so schnell wie möglich schuldenfrei zu werden oder besser zunächst in wichtige Projekte investieren?
Der Abbau der Schulden muss einher gehen mit zukunftsorientierten Investitionen für z. B. Bildung, Städtebauliche Entwicklung also der gemeindlichen Infrastruktur.
Einige Beispiele: Erhalt des Schulstandortes-Einwohnerentwicklung, Förderung des Einzelhandels-Bindung der Kaufkraft am Ort, clevere Gewerbeansiedlung-mehr Gewerbesteuer.