Die Alpener SPD übt scharfe Kritik

Die Alpener SPD übt scharfe Kritik an dem Umgang von Bürgermeister Thomas Ahls mit dem Thema Sekundarschule.
Die Tatsache, dass in diesem Jahr an dieser für die Gemeinde so emiment wichtigen
Bildungseinrichtung nur 52 Kinder angemeldet worden sind, müsse die Verantwortlichen –
und da insbesondere den ersten Alpener Bürger eigentlich doch aufschrecken und aktiv
werden lassen, kritisiert der Alpener SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Jörg Banemann.
„Stattdessen hat Ahls die turnusmäßig anstehende Sitzung des Jugend-, Schul- und
Sportausschusses mit der Begründung abgesagt, dass es nichts
Aktuelles zu besprechen gebe“, äußert Banemann sein Unverständnis über diesen Schritt.
„Man muss doch alles tun, um diesen Schulstandort aufrecht zu erhalten“, so sein
entschiedenes Plädoyer für die Sekundarschule.
Denn das Angebot der Schule sei attraktiv – die Schule habe mit führenden deutschen
Unternehmen Kooperationsabkommen, biete eine gute Übersichtlichkeit und Erreichbarkeit,
verfüge über hervorragende Möglichkeiten in Sachen Sport und sei sehr gut an die
Sportstätten und das Schwimmbad in Alpen angekoppelt.
Man müsse also schonungslos aufarbeiten, warum so wenig Empfehlungen und
Anmeldungen aus den einzelnen Ortsteilen an die Schule herangetragen wurden. „Das
alleine mit dem Elternwillen zu begründen, greift da sicher zu kurz“, meint der SPD-Politiker.
„Sich dieser Debatte zu stellen, ist angesichts des prekären Umfangs an Anmeldungen ein
Gebot der Stunde“, unterstreicht Banemann.
Der Debatte aber auf diesem Wege einfach auszuweichen, sei „sehr unsouverän und verrät,
wie wenig Interesse dem Bürgermeister und seiner Fraktion an dem Erhalt der
Sekundarschule in Wirklichkeit haben.“ Die SPD werde bei dem Thema aber nicht locker
lassen und den Bürgermeister an der Stelle aus seiner Verantwortung entlassen. „Denn hier
geht es um die Perspektive des Bildungsstandorts Alpen“.